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Düt & Dat
• Schleppertour nach Heidmühlen (Dreschfest 21.-22.08.2010)
• Oldtimertreffen Westensee 30.08.09
• Auch das kann mal passieren!
• Zehn kleine Bulldogs
Schleppertour nach Heidmühlen (Dreschfest 21.-22.08.2010) Am Donnerstag machten wir uns von Lehmsiek aus mit unseren Schleppern (Lanz 2016, Lanz 3506, John-Deere Lanz 500) auf nach Heidmühlen. Die erste Übernachtung machten wir bei unseren Freund Günter im Nachbarort Holtsee (ca. 6 km). Nach einem gemütlichen Abend, und am nächsten Morgen einem guten Frühstück, ging es dann endlich los. Über die Fähre Landwehr weiter über Achterwehr, Flintbek, Wattenbek, Bönebüttel, Kummerfeld und Latendorf kamen wir dann am Nachmittag bei strahleden Sonnenschein in Heidmühlen an.
Wir wurden freundlich begrüßt und begaben uns dann ins Fahrerlager, wo wir unsere Wohnwagen dann aufstellten. Am Samstag füllte sich dann das Gelände immer mehr und es waren so um die 100 Schlepper aller Art da. Es fanden Vohrführungen statt, wie z.B. Dreschen, Torfpressen, Buschhacken, Heuernte, Kartoffelroden, Tabakpflücken, Holzschreddern und vieles mehr. Man konnte den Frauen beim Blumenstraußbinden zuschauen und selbst durfte man wie zu Großvaters Zeiten Kartoffeln sammeln (hinter der Schleuder). Ein Hingucker waren auch die Rischer Ausstellung. Auf einer anderen Koppel sah man wie das Dreschen damals war und wie heute. Auf einer Wiese sah man wie Heu gemacht wurde. Ein kleiner Floh- und Teilemarkt lud zum Stöbern ein und fürs leibliche wohl war auch gesorgt.
Am Abend war dann noch ein Gemütlicher Teil bei 1-.... Bier. Am Sonntag begann das Dreschfest mit einem Gottesdienst. Und es kamen noch mehr Schlepper als am Samstag, sodass es mehr als 150 Schlepper waren. Die Dampfmaschine von Hans Butenschön rauchte vor sich her und überall fanden wieder Vorführungen statt. Am späten Nachmittag machten wir uns dann wieder auf die Heimreise, die uns unterwegs noch ein kräftiges Unwetter bescherte. Um ca. 20 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.
Danke für so ein schönes Wochenende und unser Motto lautet „Heidmühlen lohnt immer" Wir kommen wieder.
Die Oldtimerfreunde
Kai-Dieter, Günter und Rolf
Kilometer hin und zurück: ca. 170 km
Fahrzeit: ca. 7 Stunden
Lanz 2016: Verbrauch ca. 21 Ltr. Diesel
John-Deere Lanz 500: Verbrauch ca. 30 Ltr.
Lanz 3506: Verbrauch 35 Ltr.







Oldtimertreffen Westensee 30.08.09 Am Samstag den 29.08.09 starteten wir die „Oldtimerfreunde rund um Eckernförde„ mit 6 Schleppern und Wohnwagen bei strömenden Regen zum ersten Oldtimertreffen nach Westensee.
Als wir ankamen wurden wir herzlich von den Mitgliedern begrüßt. Nach dem wir unser Nachtlager aufgeschlagen hatten, war am Abend noch gemütliches Besammensein im Zelt. Nach 1-.... Bier gingen wir dann ins Bett. Als wir am nächsten Morgen aufwachten regnete es in Strömen. Aber mit einem guten Frühstück, das die Frauen im Zelt hergerichtet hatten (Danke an Euch), fing der Tag doch gut an. Nach dem Frühstück starteten dann ca. 30 Schlepper bei strahlendem Sonnenschein zu einer Ausfahrt durch Westensee (Super organisiert). Als wir dann wieder ankamen wurde jedes Fahrzeug fotografiert (für eine Urkunde). Es waren ca. 80 Schlepper zu bewundern, zum Teil mit Gerät (Pflug, Kartoffelroder, Selbstbinder usw.). Eine Motorsägen Sammlung, Torfpressen, Buttern, Steinbrecher, Seile machen und vieles mehr konten die Besucher bestaunen. Trotz der einzelnen Schauer die es gab, waren eine Menge Leute gekommen. Am Nachmittag gab es noch eine Show-Einlage der Westenseer Feuerwehr.
Gruß
Kai Dieter Bock (Lanz 2016)

Auch das kann mal passieren! Wenn beim Bulldog die Nase zu rot wird, dann auch noch anschwillt evtl. auch noch tropft, dann hat der Bulldog keinen Schnupfen sondern ein kleines Problem technischer Art. Mir ist folgendes auf unserer Pfingsttour passiert:
Es fing eigentlich schon in Brokstedt an!
Ich wollte meinen Bulldog anheizen und dann gemeinsam mit unseren Trupp die Heimreise antreten, als mir beim Anblick meiner Glühnase Fast die Augen überliefen, so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen, eine „Glühnase“ die aussieht wie ein „Tennisball“, Kugelrund!! Ich bekam ein wenig Muffensausen, weil ich mit Wohnwagen auch noch durch den Kanaltunnel sollte (eigentlich) wenn ich denn bis dorthin kommen sollte (schoss es mir durch den Kopf). Naja, durch die Überredungskunst meiner Mitstreiter startete ich trotz eines sehr mulmigen Gefühls zusammen mit Peter in Richtung Heimat, ging auch alles gut aber mein Gefühl sagte mir das es besser wäre, in Nienlanden den Wohnwagen abzuhängen und dann solo nach Hause zu fahren.
Da ich mir eine Schleppstange (nur zur Beruhigung) von Kai-Dieter geliehen hatte und Peter die treue Seele mich die ganze Zeit begleitet hat, wagten wir diesen etwas leichteren Schritt. Ich kam dann auch gut zu Hause an und holte den Wohnwagen mit dem Auto.
Einige Zeit verging und es ging an unsere Pfingsttour morgens anheizen: "Wow, 3 Minuten" (so schnell war ich noch nie). Naja, dann los, ab nach Haby, unserem Treffpunkt. Sind auch gut in Haby angekommen, ging alles soweit gut, nur, als wir einige Zeit dort standen und uns alle begrüßten, fing mein Bulldog an unrund zu laufe, lief hoch, wieder runter und zischte etwas mehr aus Richtung Glühnase (da war sie wieder, die Nase). Es blieb auch während der ganzen Tour so.
Aber sagt was Ihr wollt, „mein Bulldog„, so krank wie er war, hat mich noch bis ans Ziel unsere Tour gebracht, erst bei Peter auf dem Hof ist dann die Nase regelrecht gerissen, es knallte einmal ganz kurz und dann zischte, dampfte und pfiff es, als hätte ich eine Dampfmaschine.
Als wir wieder starten wollten um die Heimreise anzutreten, kamen nur noch Stichflammen unten raus, von Leistung keine Spur.
Auch das kann ja mal passieren!!
Zum Glück sind wir aber alle Oldtimerfreunde die sich gegenseitig helfen wenn mal Not am Mann ist. Ich wurde mit meinem Bulldog nicht einfach stehengelassen, Karl-Heinz nahm mich kurzerhand in Schlepp und brachte mich sicher nach Hause.
Dafür noch mal Herzlichen Dank.
Wie gut das es Freunde gibt
Auf immer Pannenfreie Fahrt
Euer Rolli
Hier noch das Bild von meiner Glühnase:

Zehn kleine Bulldogs
Zehn kleine Bulldogs,
die standen in der Scheun'.
Einer wurde geklaut,
da waren's nur noch neun.Neun kleine Bulldogs,
die machten eine wilde Fahrt.
Da fuhr der eine in den Graben,
da waren's nur noch acht.Acht kleine Bulldogs,
die machten mit beim Treckertreck.
Da hat sich einer Übernommen beim ziehen,
da waren's nur noch siebenSieben kleine Bulldogs,
die fuhren zum Oldtimertreffen.
Da hat sich einer verehrt,
da waren's nur noch sechs.Sechs kleine Bulldogs,
die fuhren in den Sumpf.
Der eine ist drin stecken blieben,
da waren's nur noch fünf.Fünf kleine Bulldogs,
die tankten gerne Diesel.
Das hat der eine verwechselt,
da waren's nur noch vier.Vier kleine Bulldogs,
brachten den Kühler zum Kochen.
Da wurde der eine zu heiß,
da waren es nur noch drei.Drei kleine Bulldogs,
die fuhren einen weiten Weg.
Da wurde einer überfahren,
da waren's nur noch zwei.Zwei kleine Bulldogs,
die fuhren zu einer Tankstelle.
Der eine wurd nicht,
da war es nur noch einer.Ein kleines Bulldog,
fuhr alleine auf Swutsch.
Die Swutsch, die war zu lang,
da waren sie alle futsch.
Kai-Dieter Bock





